Liest man etwas über Buenos Aires, ist das Thema Tango sofort greifbar. Für uns war es allerdings nicht so naheliegend, da im allgemeinen Sightseeing-Großstadt-Getümmel der Tango nicht präsent war. Auf den Märkten in San Telmo und in Recoleta hatten wir Tangofiguren gesehen und in San Telmo erklang er auch aus einer Bar.

Henrike hat jedenfalls dafür gesorgt, dass wir auch zum Thema Tango etwas erleben konnten, nämlich eine Tangoshow!

Im Werbetext heißt es, dassTango Porteño die goldenen 40er Jahre wieder auferstehen lässt, in der der Tango in Argentinien eine große Leidenschaft war. Man reist durch die Zeit der glorreichen Tage von Buenos Aires, als der Tango so beliebt war, das er überall in der Stadt gelebt wurde.

Die Show fand in einem Theater mit großer Bühne und klassischem roten Plüschvorhang statt. Der Raum ist zweigeteilt, im vorderen Bereich kann man vorher essen und danach die Show sehen, etwas oberhalb – wo wir saßen – wurden lediglich Getränke serviert, man konnte allerdings so viel Wein und sonstige Getränke zu sich nehmen wie man mochte. Da der Raum entgegen unseren Erwartungen – es soll schwierig sein, überhaupt eine Karte zu bekommen – nur etwa zur Hälfte gefüllt war, kam vielleicht  nicht die Stimmung auf, die in anderen Vorstellungen zu finden ist.

Aber es war sehr eindrucksvoll: oberhalb der Bühne spielte live ein Orchester und unten wurde zunächst eine Art Operette gesungen und dazu Tango getanzt. Später wurde nur noch getanzt, wobei die verschiedenen Tango-Stile zum Ausdruck kamen. Der letzte Tänzer Juan Carlos Copes mit Johana Copes war wohl der Star der Truppe – wenn man sich das erste Foto vom Eingang ansieht, ist er dort auf einem Foto auch zu sehen.

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