Die Mine Wanda
Um 21:30 geht unser Flug – um spätestens 12:00 müssen wir auschecken! Was sollen wir mit dem ganzen Tag anfangen? Henrike und ich haben von Jesuiten-Siedlungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert gehört und gelesen. Sollen wir uns das ansehen? Mein Reiseführer legt uns das nahe. Also gut, am Tag zuvor haben wir erfahren, dass wir mit dem Taxi dorthin fahren können – es wären 2,5 Stunden Fahrt hin und 2,5 Stunden Fahrt zurück! Na gut, wenn wir eines heute haben, dann ist das Zeit!
Wir packen unsere Sachen in Ruhe und haben den Taxifahrer für 12:15 bestellt. Er ist superpünklich und will für die ganze Fahrt nur 120 Euro haben!
Auf dem Hinweg fragt uns der Taxifahrer (das heißt, er spricht mit Henrike, da sie ja spanisch kann!), ob wir nicht auch die Mine Wanda sehen wollten, die liegt ja auf dem Weg. Das wollten wir, und es ist kaum zu glauben, was wir dann besichtigt haben:


– am ersten Tag ließen wir uns mit dem Taxi nach Brasilien fahren! Das ist durchaus erschwinglich und es war, allein schon wegen der Grenzformalitäten, die einfachste Möglichkeit zu den Wasserfällen zu kommen.